Thüringer AfD-Jugend wählt neuen Vorstand – Jana Schneider Vorsitzende

Am 26.06.2016 wählte in Jena die AfD-Jugendorganisation Junge Alternative Thüringen auf ihrer Mitgliederversammlung für das kommende Jahr einen neuen Landesvorstand. Als Landesvorsitzende gewählt wurde die 22-jährige Jana Schneider, die dem bisherigen Vorstand unter der nicht mehr zur Verfügung gestandenen AfD-Landtagsabgeordneten Wiebke Muhsal als kooptiertes Mitglied angehörte.

„Nachdem der letzte Vorstand die strukturellen und finanziellen Grundlagen für eine erfolgreiche politische Arbeit entwickelt hat und bereits wichtige politische Akzente setzen konnte, werden die Schwerpunktfelder der zukünftigen Vorstandsarbeit das Organisieren von mannigfaltigen Veranstaltungen, der weitere Mitgliederaufbau und die programmatische Arbeit sein. Die JA Thüringen hat sich am vergangenen Wochenende einen schlagfertigen Vorstand gegeben. Ich freue mich auf eine spannende und konstruktive Arbeit“, sagte Schneider.
Der Student Robert Mochrie wurde in seiner Position als stellvertretender Vorsitzender bestätigt.

Als weitere Mitglieder gehören dem Landesvorstand als Schatzmeisterin Helena Real-Palma und als Beisitzer Alexander Claus, Dörte Winterstein, Anton Friesen, Peter Gerhardt und Marcel Kratzsch an.

Die Junge Alternative Thüringen gab sich am Sonntag außerdem eine neue Satzung und verabschiedete ein programmatisches Positionspapier. Grußworte hielten der Thüringer AfD-Landesvorsitzende Stefan Möller, der Aachener Ratsherr Markus Mohr und der sächsische JA-Landesvorsitzende Ronny Steinicke.

Foto:
Abgebildete Personen von links nach rechts: Alexander Claus (Beisitzer), Dörte Winterstein (Beisitzerin), Dr. Anton Friesen (Beisitzer), Jana Schneider (Vorsitzende), Robert Mochrie (stellv. Vorsitzender), Helena Real-Palma (Schatzmeisterin), Peter Gerhardt (Beisitzer) und Marcel Kratzsch (Beisitzer).

13517545_1741927836078108_332850478110169242_o

Thüringer AfD-Jugend wählt neuen Vorstand – Jana Schneider Vorsitzende

JA Thüringen-Chefin Muhsal: Unterstützung für Feuerwaffenrichtlinie offenbart „sozialistische Träumereien“ der Landesregierung

Die Rot-Rot-Grüne Mehrheit im Thüringer Landtag stimmte im vergangenen Plenum den Plänen der EU zu, das Waffenrecht zu verschärfen.

Wiebke Muhsal, Landesvorsitzende der Jungen Alternative Thüringen, erklärt dazu: „Die geplante Feuerwaffenrichtlinie von Seiten der EU verstößt nicht nur gegen die Grundsätze der Subsidiarität. Sie verfestigt auch das bereits extrem repressive deutsche Waffenrecht, das in bestimmten Bereichen eher liberalisiert denn verschärft gehört.“

Es sei etwa „skandalös“, dass seit einer Gesetzesverschärfung von 2009 die Wohnungen von Waffenbesitzern auch ohne Verdachtsmoment zur Kontrolle von Waffen- und Munitionslagerung betreten werden dürfe. „Dies verletzt auf das Gröbste die grundgesetzlich garantierte Unverletzlichkeit der Wohnung von völlig unbescholtenen Bürgern“, meint Muhsal. Die Pläne der EU und die aktuelle Entscheidung des Thüringer Landtages setzten „der seit Jahren stattfindenden Gängelung von Jägern, Sportschützern und anderen legalen Waffenbesitzern die Krone auf“. Als Beispiel hierfür nennt Muhsal den „Anscheinparagraphen“ der Feuerwaffenrichtlinie, nach dem martialisch aussehende halbautomatische Schusswaffen verboten werden sollen.

„In dem Wunsch von Rot-Rot-Grün, am besten den privaten Waffenbesitz gänzlich zu verbannen, offenbaren sich nur die sozialistischen, fast totalitären Träumereien dieser Landesregierung. Schlussendlich treffen diese völlig überzogenen Pläne von EU und Ramelow-Regierung eben nicht die Kriminellen, sondern schränken die Freiheiten des gesetzestreuen Bürgers weiter ein“, so Muhsal abschließend.

JA Thüringen-Chefin Muhsal: Unterstützung für Feuerwaffenrichtlinie offenbart „sozialistische Träumereien“ der Landesregierung

Kein Verfahren gegen JA Thüringen wegen Facebook-Post – Muhsal: Vorwürfe von vornherein haltlos und politisch motiviert

Die Staatsanwaltschaft Gera hat bekannt gegeben, keine Ermittlungen gegen die Junge Alternative Thüringen aufzunehmen. Ein Facebook-Post, der in linken Kreisen für heftige Empörung gesorgt hatte, habe keinen Straftatverdacht ergeben, so die Staatsanwaltschaft. Dazu erklärte die Vorsitzende der JA Thüringen, Wiebke Muhsal:

„Die Vorwürfe, wir hätten in dem entsprechenden Facebook-Post zur Selbstjustiz aufgerufen, waren von vornherein haltlos und offen erkennbar politisch motiviert.“ Im Gegenteil habe der Post klar davor gewarnt, dass Bürger irgendwann zur Waffe greifen könnten, um sich zu schützen, wenn Polizei und Justiz diese Aufgabe nicht mehr wahrnähmen. Muhsal weiter: „Wir kämpfen – wie am kommenden Mittwoch bei unserer Demo in Jena – friedlich für unsere politischen Ziele und distanzieren uns von Gewalt in jeglicher Form. Leider scheint das nicht für alle unsere Mitbewerber zu gelten. Erst heute haben die linksradikalen Gesinnungsgenossen von Ministerpräsident Ramelow, der sich wegen des Facebook-Posts noch an die Spitze einer Diffamierungskampagne gegen uns gestellt hatten, mein Wohnhaus in Jena mit Farbbeuteln attackiert. Wo bleibt die Verurteilung dieser Tat durch Herrn Ramelow? Ich würde mir wünschen, dass die Medien, die breit über den Straftatsverdacht gegen die JA Thüringen berichtet haben, jetzt auch ihre Leser, Zuschauer und Zuhörer über die Entscheidung der Staatsanwaltschaft informieren, keine Ermittlungen aufzunehmen.“

Kein Verfahren gegen JA Thüringen wegen Facebook-Post – Muhsal: Vorwürfe von vornherein haltlos und politisch motiviert

Muhsal: Der Landesjugendring diffamiert die AfD

Zum Bericht der Thüringer Landeszeitung, der Landesjugendring habe beschlossen, nicht mit der AfD zusammenzuarbeiten, und den dort wiedergegebenen Äußerungen sagt Wiebke Muhsal, Landesvorsitzende der Jungen Alternative und stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:

»Auch der Landesjugendring reiht sich offenbar in die Reihe derer ein, die diffamieren, statt den sachlichen Diskurs zu suchen. Weder hat sich der Landesjugendring zuvor um ein persönliches Gespräch mit uns bemüht, in dem die Vertreter sich einen Eindruck von uns hätten verschaffen können, noch hat die Junge Alternative einen Antrag zur Aufnahme gestellt. Mit Falschbehauptungen, wie angeblichen homophoben oder muslimfeindlichen Äußerungen, reiht sich dessen Landesgeschäftsführer Peter Weise in die Reihe derer ein, die die sachliche Auseinandersetzung scheuen.

Die Zustimmung des JU-Vorsitzenden Gruhner und der JU selbst zum Antrag verwundert mich wenig: Seit die CDU realisiert hat, dass viele ihrer ehemaligen Wähler sich wesentlich mehr mit AfD-Positionen identifizieren als mit der Merkel-CDU, stimmen gerade die jungen Karrieristen in der CDU in den Chor der Denunzianten ein. Ausgrenzung ist ein beliebtes und bei den etablierten Parteien probates Mittel, wenn man sich argumentativ nicht wehren kann. Dass Gruhner darauf zurückgreift zeigt bloß, wie weit die CDU sich schon von ihren bürgerlichen Werten entfernt hat.«​

Muhsal: Der Landesjugendring diffamiert die AfD

Junge Alternative Thüringen sendet offenen Brief mit Wahlprogramm an Mike Mohring – AfD wirkt

Junge Alternative Thüringen sendet offenen Brief mit Wahlprogramm an Mike Mohring – AfD wirkt

»Herr Mohring und die CDU-Fraktion übernehmen Forderungen der Alternative für Deutschland. Wenn Herr Mohring jetzt sagt: »”Die Thüringer Landespolitik muss in der Asyl- und Flüchtlingspolitik endlich eindeutige und klare Signale senden: Schutz für die Schutzbedürftigen und konsequente Rückführung derer, die keinen Asylgrund haben”, ist das nichts anderes, als eine Wiederholung dessen, was die Alternative für Deutschland schon in ihrem Landtagswahlprogramm 2014 gefordert hat«, sagt die Landesvorsitzende der Jungen Alternative Thüringen, Wiebke Muhsal.
Im Landtagswahlprogramm der AfD steht wortwörtlich:
»Das Asylrecht dient nicht der Zuwanderung, sondern soll politisch Verfolgten Schutz bieten. Ernsthaft polititsch Verfolgten im Sinne des Grundgesetzes ist Asyl zu gewähren, nicht Verfolgte sollten zügig in ihr Herkunftsland zurückkehren.«
Dazu und zur Übernahme weiterer zentraler Forderungen der AfD durch die CDU, wie zum Beispiel die Neuordnung der sicheren Herkunftsstaaten, Verfahrensbeschleunigung und der Vorrang von Sachleistungen vor Geldleistungen, erklärt Muhsal:
»Die AfD wirkt und das ist großartig. Wir jungen Leute übersenden Herrn Mohring deswegen das gesamte Wahlprogramm der AfD in der Hoffnung, dass er nicht nur Spaß beim Lesen, sondern auch weitere gute Ideen für seine politische Zukunft und die Zukunft des Freistaats Thüringen hat und an der Umsetzung mitarbeitet.«

Hier der Brief zum Nachlesen

Brief Mohring

Junge Alternative Thüringen sendet offenen Brief mit Wahlprogramm an Mike Mohring – AfD wirkt

Vorstandswahlen der Jungen Alternative Thüringen

Die Junge Alternative Thüringen, der Jugendorganisation der AfD Thüringen, wählte am Freitag, den 17.07.2015, im Gasthaus „Grüne Tanne“ in Jena auf einer Mitgliederversammlung ihren Landesvorstand neu. Zum neuen Landessprecher wurde die Jenaer AfD-Landtagsabgeordnete Wiebke Muhsal gewählt. „Ich freue mich sehr über die große Unterstützung innerhalb der Mitgliedschaft für mich persönlich und für den neuen Vorstand insgesamt. Wir legen sofort mit der Arbeit los und werden insbesondere zügig die Mitgliedsanträge, die seit dem Austritt der vorherigen Vorstandsmitglieder gestellt wurden, und die etlichen Anfragen von Interessenten bearbeiten“, erklärte Muhsal.
In einem kurzen Grußwort wies Björn Höcke, Sprecher der AfD Thüringen, auf die Bedeutung der Jugendorganisation für die Mutterpartei hin. „In meinen Augen ist es das Recht der Jugend, Unbedingtheit zu leben und Grundsätzliches zu artikulieren. Mir ist auch wichtig, dass die JA dazu beiträgt, die AfD lebendig zu halten und sie vor Erstarrungstendenzen schützt“, sagte Höcke.
In seinem Amt bestätigt wurde der bisherige stellvertretende Landesvorsitzende Robert Mochrie, dem es wichtig ist, Kontinuität zu wahren und die im alten Landesvorstand auf der Strecke gebliebene Mitglieder- und Bürgerarbeit nun endlich voranzutreiben. „Die ausgetretenen ehemaligen Vorstandsmitglieder haben uns zwar eine Menge Arbeit hinterlassen, ihr Austritt wird uns aber auf lange Sicht nicht schaden, da wir nun im Vorstand gut aufgestellt sind und uns auf die Sacharbeit konzentrieren können.“
Als weitere Vorstandsmitglieder wurden zum Schatzmeister Denny Jankowski, 32-jähriger Prozessingenieur aus Jena, und zu Beisitzern Hendrik Urban aus Arnstadt und der ehemalige Gründungsbeauftragte der Jungen Alternative Thüringen, Martin Zugehör, gewählt.
Es gab eine rege Beteiligung an der Versammlung, etwa die Hälfte aller Thüringer Mitglieder nahm teil. Unterstützt wurde die Versammlung von Mitgliedern des Landesvorstands der Jungen Alternative Sachsen und von einem Mitglied des Bundesvorstands. Als Gast war der Bundesvorsitzende der Jungen Alternative, Sven Tritschler, der in seinem Grußwort seine Unterstützung für den neu zu wählenden Vorstand bekräftigte.

Vorstandswahlen der Jungen Alternative Thüringen