Ausschreitungen von Linksextremisten im Leipziger Stadtteil Connewitz

Connewitz

Zum wiederholten Male kam es im Leipziger Stadtteil Connewitz zu schweren Ausschreitungen von Linksextremisten. Resultat des Exzesses sind 69 verletzte Polizisten, 50 beschädigte Dienstwagen, brennende Kabelschächte an S-Bahnstationen und zahlreiche brennende Müllcontainer. Dies geschah unter dem Deckmantel des Protestes gegen eine Kundgebung der Partei „Die Rechte“.

Man sollte eigentlich erwarten, dass Politiker diese Gewaltexzesse verurteilen und klar Stellung dagegen beziehen. Besonders aber Politiker aus dem linken Regierungslager in Thüringen haben da ihre ganz eigenen Vorstellungen und relativieren die Gewalt. So twitterte die Fraktionsvorsitzende der Linken im Thüringen Landtag wohl „bin über Polizeigewalt in Leipzig gegen AntifaschistInnen, die sich Naziaufmärschen entgegenstellen, richtig sauer!“. Dies zeigt in welch perfider Weise versucht wird, der Polizei die Schuld für die Ausschreitungen in die Schuhe zu schieben. Der Tweet wurde offenbar wieder gelöscht. Bereits im Vorfeld wurden von Antifa-Gruppierungen offen die Ausschreitungen angekündigt. Als „Weihnachtsfeier von Antifa e.V.“ wurde die Gegendemonstration mit eindeutig zur Gewalt aufrufenden Grafiken beworben.

Die Thüringer Landtagsabgeordnete der Linken Katharina König twitterte „Solch Empörung, Verurteilung, inklusive „Straßenterror“ Bezeichnung etc. gab´s bei über 800 Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte nicht, oder?“ und relativiert damit die Gewalt. Gewalttaten sind niemals zu dulden, egal von welcher Seite des politischen Spektrums sie kommen und man kann sie auch nicht gegeneinander aufwiegen. Hier muss die Politik ein deutliches Zeichen setzen und endlich auch linke Gewalt als das gesehen werden was sie wirklich ist: ein terroristischer Akt! Viel zu lange wurde Linksextremismus nur als „aufgebauschtes Problem“ (wie es die Bundesministerin für Familie, Senioren und Jugend, Manuela Schwesig, bezeichnete) betrachtet und nicht ernst genommen bzw. wollte man es nicht sehen.

Die Polizisten haben ihre Pflicht getan und versucht für Ordnung und Sicherheit zu sorgen. Unser Mitgefühl gilt den verletzten Polizisten und ihren Angehörigen und die Politiker haben die Pflicht sich klar von diesem gewaltbereiten Mob zu distanzieren und nicht noch die Ausschreitungen zu relativieren.

Autor: Denny Jankowski

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